| | От | туляк |  |
| К | stern |  |
| Дата | 06.08.2012 18:49:16 |  |
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Re: в подписи...
День добрый!
Выкладываю текст за 9-13 июля.
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Vom 9.— 13. Juli versucht die 1. Panzer-Division beiderseits der grossen Strasse Pleskau-Luga vorzudringen. Unter Einsatz beider Kampfgruppen und aller verfugbaren Krafte gelingt es aber gegen sich zah verteidigenden Feind erst am 11. Juli Nowossjelje zu erreichen und erst am 12. Juli einen Bruckenkopf uber die Pljussa zu bilden. Die Division muss in einem Gelande kampfen, das fur den Einsatz einer Panzer-Division denkbar ungeeignet ist. Beiderseits der Hauptstrasse sind dichte Sumpfwalder, die es dem Feind ermoglichen, immer wieder kaum erkannt Widerstand zu leisten und den Schutzen in verlustreichen Waldkampfen nur langsam Raum zu geben. Dabei ist der Einsatz der Artillerie aussergewohnlich schwierig. Auf den wenigen Lichtungen beiderseits der Strasse stehen die Batterien eine hinter der anderen und schiessen ubereinander weg. Die Feuerleitung der Beobachter in diesen Waldgefechten ist ungewohnlich schwierig und sehr oft fur den eigenen Standort gefahrvoll, uberdies ist die lange Marschkolonne auf der Hauptstrasse ein willkommenes Ziel fur feindliche Martin-Bomber, die nun verstarkt in Erscheinung treten.
Schweres Feindfeuer in die Feuerstellung der 8. Batterie fuhrt zu bitteren personellen Ausfallen. Daneben brennen Zugmaschinen und Muni-Lastwagen auf.
Als gegen grossere Minenfelder, sich massierenden Feind und im ungunstigen Sumpfgelande auch am 12. Juli der Angriff lediglich bis Nikolajewo und Sapolje vorkommt, entschliesst sich die hohere Fuhrung, die 1. Panzer-Division, die durch die Waldkampfe der letzten Tage einen ebenso erheb-
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liehen wie unnotigen Krafteverschleiss erlitten hat, von der Hauptstrasse nach Nordwesten abzudrehen.
Dieser Entschluss kommt verspatet. Er war jedoch dringend erforderlich, wollte man vermeiden, dass das Gesetz des Handelns — mit wirksamem Widerstand — dem Feinde blieb. Gleichzeitig kam ja alles darauf an, jeder Widerstandsverstarkung des Feindes auf dem Wege nach Leningrad zuvorzukommen.
Am 12. Juli wird demgemass das XXXXI. Panzerkorps unter scharfem Eindrehen nach Nordwesten mit 6. Panzer-Division auf Poretsche, mit 1. Panzer-Division auf Ssabsk — beides Luga-Ubergange sudostwarts Kingissep — angesetzt.
Am 13. Juli 20 Uhr wird — nach Ablosung durch 269. Inf.-Div. — die neu gegliederte Kampfgruppe Kruger (hierbei Rgt. Stab A.R. 73 mit II. und III. Abteilung sowie Art.Abt. 611 (10 cm Kanonen) von der Hauptstrasse nach Luga abgedreht und bekommt als Angriffsziel die untere Luga beiderseits Ssabsk. Noch am Abend dieses Tages wird Orjechanow erreicht. Kampfgruppe Westhoven (hierbei I./A.R. 73) verbleibt zur Sicherung nach Norden im bisherigen Raum.
С уважением Туляк